– Deutschlernen in mehrsprachigen Klassen wurde von der Bezirksregierung Köln in Kooperation mit dem Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration (ZMI) entwickelt. Im Zentrum steht ein impliziter Grammatikunterricht, der durch sprachsensibles Unterrichtshandeln in allen Fächern die Anbahnung und Festigung der Bildungssprache Deutsch unterstützt – unter konsequenter Einbeziehung der Mehrsprachigkeit aller Schülerinnen und Schüler.
ist ein implizites Konzept, das schrittweise aus der Perspektive der jeweiligen Lerngruppe heraus entwickelt wird. Lehrkräfte, die nach
-Prinzipien unterrichten, steuern den Unterricht, indem sie den fachlichen Inhalt sprachanalytisch vorbereitet. Dabei bleiben bestehende Rituale, Spiele und Abläufe im Unterricht erhalten und werden im Sinne des DemeK-Konzepts weitergeführt. Die Artikelsensibilisierung, Sprachrunden und das Generative Schreiben bilden die methodische Grundlage.
Die
-Literaturwoche ermöglicht es, über einen festgelegten Zeitraum hinweg in allen Klassen einer Schule literarisch und sprachsensibel zu einem gemeinsamen Thema zu arbeiten – unabhängig von Alter oder Schulstufe. Zentrale Bestandteile sind:
- Bilderbücher mit Literacy-Konzepten,
- das Generative Erzählen,
- theaterpädagogische Elemente,
- sowie die drei
-Bausteine (Artikelsensibilisierung, Sprachrunden, Generatives Schreiben).
So entsteht ein Lernarrangement, das gezielte Sprachförderung für alle Kinder bietet, das Gemeinschaftsgefühl der Schule stärkt und den Wert der Mehrsprachigkeit sichtbar macht.
Ein begleitender Workshop für das Kollegium bietet praxisnahe Unterstützung bei der Planung und Durchführung der Literaturwoche. Im Zentrum steht ein Planungsraster in Geländerform, das Orientierung bietet, aber Raum für individuelle Gestaltung lässt. Der Workshop wird von der Netzwerkkoordination gemeinsam mit einer erfahrenen
-Lehrkraft durchgeführt. Diese steht auch während der Umsetzung beratend zur Seite. Zur Unterstützung stehen Handreichungen mit Materialbänden zur Verfügung.
Für Lehrkräfte:
Die drei zentralen Bausteine – Artikelsensibilisierung, Sprachrunden und Generatives Schreiben – werden in digitalen Workshops praxisnah vermittelt. Zusätzlich bietet das Angebot „
im Sachunterricht“ einen exemplarischen Einblick in sprachsensibles Arbeiten im Fachunterricht.
Für Schulen:
Während der
-Literaturwoche können Schulen projektorientiert arbeiten. Die Verbindung aus Literacy, Mehrsprachigkeit und Bildungssprache stärkt den Unterricht nachhaltig.
Wie sieht die Vernetzung aus?
Lehrkräfte und Schulen haben die Möglichkeit, an verschiedenen Formaten teilzunehmen:
- Blended-Learning-Kurse,
- digitale Inputs der BiSS-Akademie NRW,
- Netzwerktreffen und Hospitationen.
Im Zentrum stehen dabei kollegialer Austausch, Mikrovernetzung sowie eine kontinuierliche Orientierung an den Bedarfen der Schulen
Lehrkräfte und Schulteams können...
... sich auf den Seiten zur DemeK-Literaturwoche weitergehend informieren und sich zur digitalen Einführungsveranstaltung am 19.11.2025 von 14-16 Uhr anmelden.
Kontakt
E-Mail:
sandra.haupt-schulte@bra.nrw.de
Anmeldung zum Newsletter:
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