Abstracts
Fachtag der BiSS-Akademie NRW 2026 am 18.11.2026, Haus der Technik Essen

10.00 Uhr Keynote: Lernwege eröffnen: MehrSprachigkeit, Translanguaging und kreativ-reflexives Schreiben im differenzsensiblen Deutschunterricht
Prof´in Astrid Neumann, Inga Buhrfeind, Sophia Berthold
Saal A

Der Beitrag diskutiert, wie ein differenzsensibler Deutschunterricht Lernwege eröffnet und die sprachliche Vielfalt als Ressource für literale Bildung nutzt. Gezielte Impulse laden dazu ein, Erfahrungen in unterschiedlichen Lerngruppen aufzudecken. Im Mittelpunkt stehen dann Mehrsprachigkeit, Translanguaging sowie kreativ-reflexives Schreiben als didaktische Zugänge, die unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen produktiv aufgreifen. Anhand theoretischer Konzepte, Fallbeispiele und ausgewählter Unterrichtsbeispiele wird gezeigt, wie sprachliche Repertoires aktiviert, Schreibprozesse unterstützt und reflexive Sprachbildung gefördert werden können.
Ziel ist es, Perspektiven für einen Deutschunterricht aufzuzeigen, der Teilhabe ermöglicht, individuelle Lernwege stärkt und sprachliche Diversität als Ausgangspunkt fachlichen Lernens versteht.

Prof.in Dr. Astrid Neumann, ist Pro­fes­so­rin für Di­dak­tik der deut­schen Spra­che am In­sti­tut für Deut­sche Spra­che, Li­te­ra­tur und ihre Di­dak­tik der Leuphana Universität Lüneburg. Sie ar­bei­tet im Grenz­ge­biet zwi­schen Sprach­di­dak­tik, all­ge­mei­ner Di­dak­tik und all­ge­mein ver­glei­chen­der Schul­for­schung. Ihre Ar­beits­schwer­punk­te sind die Text­lin­gu­is­tik, Text­pro­duk­ti­on und Deutsch als Zweit­- und Bildungssprache. Außer­dem kümmert sie sich in Pra­xis­pro­jek­ten um die In­te­gra­ti­on von Men­schen mit Flucht­hin­ter­grund.
Inga Buhrfeind ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl der Professur für Didaktik der deutschen Sprache an der Leuphana Universität Lüneburg.
Sophia Antoinette Berthold ist Lehrbeauftrage an der Leuphana Universtität Lüneburg.

Literatur
Buhrfeind, I.; Neumann, A. & Wendt, C. (2022). Räume für das Schreiben (er)schaffen - Ein reflektierender Erfahrungsbericht In Journal für Schreibwissenschaft, 13, 24, S. 72-80.
Garcia, O. (2009). Bilingual Education in the 21st Century A Global Perspective. Hong Kong: Wiley-Blackwell.
Neumann, A. & Buhrfeind, I. (Hrsg.) (2026). Aspekte differenzsensiblen Deutschunterrichts. Weinheim/München: Beltz Juventa.

11:45 Uhr Lesen: Grundlagen einer systematischen datengestützten Leseförderung, Dr. Ulrike Krug, Raum

In allen Schulen werden Angebote zur Leseförderung vorgehalten. Dabei handelt es sich häufig um Angebote zur Leseanimation, jedoch noch nicht immer um eine systematische und vereinbarte Förderung der Lesekompetenz insbesondere der schwachen Leser/-innen.
Eine systematische Leseförderung setzt an unterschiedlichen Meilensteinen des Lesenlernens an und verbindet Diagnose, gezielte Förderung und die nachhaltige Verankerung wirksamer Maßnahmen im Unterricht und in der Schule.

Am Beispiel des Programms „Verstärkte Leseförderung“ wird aufgezeigt, wie wissenschaftlich gesicherte und beeinflussbare Elemente der Lesekompetenz als Orientierungsrahmen für die schulische Leseförderung genutzt und als Mindeststandard in einer Schule vereinbart werden können. Dabei ist von grundlegender Bedeutung, dass im Kollegium Lesekompetenz als Schlüsselkompetenz für den Lernerfolg in allen Fächern angesehen wird.

In der schulischen Leseförderung gilt es, folgende Elemente/Standards zu beachten:

  • Regelmäßige Leselernstandsermittlungen als Grundlage von Förderung
  • Förderung der Dekodierfähigkeit / Leseflüssigkeit
  • Einübung von Lesestrategien
  • Lesemotivation / Selbstkonzept
  • Leseförderung von Jungen

Diese Elemente weisen zugleich Anknüpfungspunkte an die Leseförderung und die Unterstützungsangebote der BiSS-Akademie NRW auf. Insbesondere Diagnostik, Leseflüssigkeit und Lesestrategien spielen auch hier eine zentrale Rolle.

Als Ausgangspunkt für eine systematische schulische Leseförderung bietet sich die Bilanzierung der bisherigen schulischen Angebote an. Diese sollen für die weitere Arbeit genutzt und aufgenommen werden. Zugleich aber soll gewährleistet sein, dass die Ausrichtung der Leseförderung an den o. g. Standards erfolgt.

Die Bilanzierung erfolgt im vorgestellten Ansatz mit Hilfe der „Checkliste“ /s. BiSS-Tooldatenbank, STIFT), die die wissenschaftlich gesicherten Elemente der Lesekompetenz (Standards) beinhaltet.

Auf der Grundlage der Bilanzierung können bereits gelingende wirksame Lesefördermaßnahmen identifiziert, der Entwicklungsbedarf festgestellt und Ziele für die weitere Arbeit abgeleitet werden.

Um die Leseförderung in einer Schule nachhaltig zu sichern, ist die systemische, d. h. verbindliche Vereinbarung der Angebote zur Leseförderung im schulischen Leseförderkonzept wichtig. Dabei wird das Leseförderkonzept allmählich entwickelt und fortgeschrieben. Damit eröffnet der Vortrag zugleich Perspektiven für die Frage, wie Schulen in NRW bestehende Angebote prüfen, wirksame Maßnahmen bündeln und eine systematische Leseförderung nachhaltig verankern können.

13:30 Uhr Lesen: Grundlagen einer systematischen datengestützten Leseförderung
Raum

Es gibt zu den einzelnen Meilensteinen passende Stationen, in denen die Teilnehmenden u. a. ihre bisherigen Erfahrungen reflektieren können, Material ausprobieren und sich untereinander austauschen können. Eine gemeinsame Reflexion am Ende der Veranstaltung klärt offene Fragen.

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Dr. Ulrike Krug kennt Schule und Unterricht aus verschiedenen Perspektiven und daher auch die Anforderungen an die jeweiligen Akteure:
Zuletzt war sie im Hessischen Kultusministerium mit der Leitung des Projektbüros für förder-und kompetenzorientiertes Unterrichten betraut. Zuvor war sie als Schulamtsdirektorin im Staatlichen Schulamt tätig sowie als Schulleiterin und als Ausbilderin im Studienseminar.

Sie führt bundesweit Fortbildungen und Beratungen zum Leseprogramm „Verstärkte Leseförderung - Entwicklung eines schulischen Leseförderkonzeptes“ durch sowie zur computergestützten Lernverlaufsdiagnostik quop.
Die Konzeption zur „Fortbildungsreihe zum förder- und kompetenzorientierten Unterrichten“ hat Dr. Ulrike Krug entwickelt und wurde dazu promoviert. Auch zum förder- und kompetenzorientierten Unterrichten bietet sie Fortbildungen und Beratung an.
Dr. Ulrike Krug verfügt aufgrund ihres beruflichen Werdegangs über eine breite Beratungsgrundlage für Lehrkräfte aller Schulformen und für die Implementation der Fortbildungsangebote an die jeweiligen schulischen Gegebenheiten.

11:45 Uhr Schreiben: Schreiben in der Primar- und Sekundarstufe – Entwicklungswege verstehen und individuell begleiten
Prof.in Dr. Zeynep Kalkavan-Aydın, Raum

Schreiben zu lernen ist ein mehrjähriger Entwicklungsprozess, der weit über den Erwerb der Schriftsprache hinausgeht. Der Vortrag gibt zunächst einen Überblick über die Basisqualifikationen des Schriftspracherwerbs und ordnet den Kompetenzbereich Schreiben in aktuelle Modelle der sprachlichen Bildung ein. Darauf aufbauend werden zentrale Meilensteine der Schreibentwicklung sowie individuelle Lernwege von Schülerinnen und Schülern in den Blick genommen.
Im Mittelpunkt steht anschließend die Textproduktion als komplexe Kompetenz, die kognitive, sprachliche und motivationale Anforderungen miteinander verbindet. Anhand aktueller Erkenntnisse werden funktionale Aspekte des Schreibens, insbesondere der Einsatz von Schreibstrategien, aufgegriffen und hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Schreibunterricht in der Grundschule eingeordnet. Darüber hinaus wird beleuchtet, wie Lehrkräfte Schreibentwicklungsprozesse diagnostisch begleiten und lernförderlich unterstützen können.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit als Ressource für das Schreiben. Es wird aufgezeigt, wie sprachliche Vielfalt in der Grundschule produktiv in Schreibprozesse einbezogen werden kann und welche Konsequenzen sich daraus für einen sprachsensiblen und differenzierenden Schreibunterricht ergeben. Ziel des Vortrags ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxisnahen Impulsen zu verbinden und Perspektiven für die Gestaltung eines entwicklungsorientierten, inklusiven Schreibunterrichts aufzuzeigen.

Prof.in Dr. Zeynep Kalkavan-Aydın ist Professorin für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und ausgebildete Grundschullehrerin mit Unterrichtserfahrung. Seit vielen Jahren engagiert sie sich in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften sowie in der Professionalisierung von Fachpersonen für sprachlich vielfältige Bildungssettings.
Ihre Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte liegen an der Schnittstelle von Theorie, Empirie und Praxis. Sie forscht zu Mehrsprachigkeit, Zweitspracherwerb, Sprach- und Mehrsprachigkeitsdidaktik, Schriftspracherwerb, Literacy, sprachlicher Bildung sowie zur Professionalisierung von Lehrkräften. Ein besonderer Fokus ihrer empirischen Unterrichtsforschung liegt auf lernförderlichen Interaktionen, Feedbackprozessen und sprachlicher Unterstützung in Bildungssettings.
An der Pädagogischen Hochschule Freiburg leitet sie die Bachelor- und Masterstudiengänge Deutsch als Fremd- und Zweitsprache und verantwortet unterschiedliche nationale und internationale Forschungs- und Transferprojekte. Dazu gehören unter anderem das Erasmus+-Projekt CLIMS – Content and Language Integrated Learning in Multilingual Settingszur Professionalisierung von Lehrkräften für sprachlich vielfältige Grundschulen, das Forschungsprojekt MuCI – Multilingual Classroom Interaction zur videobasierten Analyse von Unterrichtsinteraktionen.
Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit engagiert sich Prof.in Dr. Kalkavan-Aydın intensiv im Transfer zwischen Forschung und Praxis. Sie ist als Referentin und Fortbildnerin tätig, entwickelt Fortbildungsangebote und Materialien für die pädagogische Praxis und wirkt als Autorin sowie Herausgeberin zahlreicher Fachpublikationen und Themenhefte zu Sprachbildung, Mehrsprachigkeit und Deutsch als Zweit- und Fremdsprache mit.

13:30 Uhr Schreiben: Wirksam Basiskompetenzen vermitteln, differenziert fördern, sprachüberübergreifend lehren mit den vertonten Trainingsheften von „Texte meistern"
Dr. Mario Oesterreicher und Denise Madan, Raum

Dieser Workshop zeigt auf, wie eine der wichtigsten basalen Fähigkeiten, die Schreibkompetenz, mit Hilfe der Trainingshefte „Texte meistern“ und mit Unterstützung eines praktischen Tools zur Vertonung effizient und nachhaltig auf- und ausgebaut werden kann. Dabei reicht das Spektrum der vorgestellten Teilkompetenzen und Übungsmethoden vom grundlegenden Schreibtraining über das Training der Schreibflüssigkeit bis hin zum Auf- und Ausbau von Schreibstrategien auf Textebene. Binnendifferenzierende und individualisierende Aspekte werden an den jeweiligen Stellen im Workshop entsprechend erwähnt und umfassend dargelegt.

„Texte meistern“ ist ein vom Mercator-Institut (Uni Köln) entwickeltes und wissenschaftlich evaluiertes Unterstützungsmaterial sowohl für die Primar- als auch Sekundarstufe. Es wird bereits seit mehreren Jahren unter anderem in Baden-Württemberg und Teilen Nordrhein-Westfalens an über 500 Schulen mit über 60.000 Schülerinnen und Schüler erfolgreich eingesetzt.

 

Dr. Mario Oesterreicher ist Akademischer Direktor am Sprachenzentrum der FAU Erlangen-Nürnberg und leitet dort die Abteilung Fremdsprachenausbildung Nürnberg. Sein Lehrfokus liegt auf der Ausbildung der Lehramtsstudierenden für die berufsbildenden Schulen im Fach Englisch und Französisch sowie der Fachdidaktik in den modernen Fremdsprachen.
Sein Forschungsgebiet zum Medieneinsatz im Sprachunterricht, das bereits durch seine Dissertation zum Thema gesprochenes und geschriebenes Englisch im computergestützten Fremdsprachenunterricht zum Ausdruck kam, beschäftigt ihn bis heute.
Neben seiner hauptamtlichen Tätigkeit ist er Bundes- und bayerischer Vorsitzender des deutschen Englischlehrkräfteverbands Englisch und Mehrsprachigkeit (E&M), sowie Co-Sprecher im Gesamtverband Moderne Fremdsprachen (GMF) Bund sowie Vorsitzender des GMF-Bayern.

Denise Madan ist stellvertretende Schulleiterin an der Realschule Tamm in Baden-Würtemberg.

11:45 Uhr Mathematik verstehen – Potentiale entfalten durch Sprache(n):
Mathe verstehen, Sprache stärken – Lernwege clever begleiten mit KI
Dr. Corinna Hankeln, Raum

An den Übergängen im Lernweg von Schülerinnen und Schülern (Wechsel auf jeweils nächst-weiterführende Schulen, sprachlicher Neueinstieg) gewinnt Diagnose und Förderung von fachlichen und sprachlichen Basiskompetenzen eine besondere Bedeutung: Was haben Lernende bereits verstanden, welche Förderung benötigen Sie, um im weiteren Bildungsweg erfolgreich weiterlernen zu können? Bei der Beantwortung dieser Fragen können Tools wie der „Mathe sicher können – Online Check“ als formatives Assessment helfen, da dort förderbezogene Diagnoseaufgaben sowohl inhaltliches Verständnis als auch die verwendeten sprachlichen Mittel sichtbar machen können. Doch auch dabei stellen sich neue Herausforderungen, etwa die Anforderung, die relevanten Kerne in den teils verkürzten Lernendenäußerungen zu erkennen und einzuordnen oder auch mit geringen Deutschkenntnissen von Lernenden umzugehen. Im Workshop wollen wir der Frage nachgehen, wie Künstliche Intelligenz bei diesen Prozessen unterstützen kann und wo mögliche Grenzen liegen. Dabei wird es um konkrete probierbare Prototypen als Weiterentwicklungen der Anwendung gehen sowie um die Entwicklung weitergehender Ideen.

Dr. Corinna Hankeln ist Teil des Institut für Entwicklung und Erforschung des Mathematikunterrichts an der TU Dortmund und engagiert sich als Co-Projektleiterin im Projekt „Mathe sicher können – Online Check“. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf digitalem Assessment und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im formativen Assessment.
Das Projekt, welches unter anderem vom Ministerium für Schule und Bildung NRW gefördert wird, hat das Hauptziel, die Informativität und Lernwirksamkeit von formativem Assessment durch computergestützte Verfahren zu erhöhen. In diesem Kontext werden digitale Diagnose-Tests entwickelt, die basis-mathematische Fähigkeiten, besonders im Bereich der Arithmetik, adressieren. Diese Tests legen besonderen Wert auf Verstehensorientierung und Sprachproduktion.
Darüber hinaus arbeitet Dr. Hankeln mit ihrem Projektteam an KI-basierten Erweiterungen der Online-Checks. Hierbei erfolgt die Entwicklung von Lösungen für sprachliche Eingaben, automatische Übersetzungen und die Kodierung offener Antworten, um vielfältige Lern- und Diagnosemöglichkeiten zu bieten.

13:30 Uhr Mathematik verstehen, Sprache stärken – Lernwege clever begleiten mit KI

Weiterführung des Workshops.
Für den Workshop werden digitale Endgeräte benötigt. Bitte bringen Sie daher ein digitales Endgerät mit.

11:45 Uhr Von der Sprachförderung zur Sprachbildung - Diagnose – und dann?
Sprachliche Diagnostik als Bestandteil durchgängiger Sprachbildung und gemeinsamer schulischer Verantwortung
Prof.in Birgit Heppt, Saal A

Sprachliche Diagnostik spielt eine zentrale Rolle für die Gestaltung sprachbildenden Unterrichts und für die Förderung sprachlicher Kompetenzen aller Schülerinnen und Schüler.
Wie können diagnostische Erkenntnisse im Schulalltag sinnvoll genutzt werden?
Welche Verfahren und Beobachtungen helfen dabei, sprachliche Lernstände differenziert wahrzunehmen?
Wie lassen sich daraus konkrete Förder- und Unterrichtsentscheidungen ableiten?
Prof.in Birgit Heppt von der TU Dortmund eröffnet in einem einführenden Vortrag grundlegende Perspektiven auf sprachliche Diagnostik im Kontext sprachlicher und migrationsbezogener Heterogenität. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach dem reflektierten Einsatz diagnostischer Verfahren, dem Umgang mit Mehrsprachigkeit sowie der Verknüpfung von Diagnostik, Förderung und durchgängiger Sprachbildung.
Im Anschluss vertiefen zwei parallel stattfindende Workshops unterschiedliche Perspektiven des Themas.

Prof.in Birgit Heppt ist an der Technischen Universität Dortmund, in der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie undBildungsforschung tätig. Mit ihrer Expertise in der Diagnostik, Förderung und Entwicklung (bildungs-)sprachlicher Kompetenzen sowohl bei einsprachigen als auch mehrsprachigen Lernenden leistet sie bedeutende Beiträge zur Bildungsforschung.
Ihre Forschung konzentriert sich auf die Implementierung und Evaluation von Sprachbildungsmaßnahmen, wobei sie sich besonders mit der Professionalisierung von Lehr- und Fachkräften im Kontext sprachlicher und migrationsbezogener Heterogenität auseinandersetzt. Frau Prof.in Heppt untersucht zudem die Erfassung und Wirksamkeit von Unterrichtsprozessen, um innovative Ansätze zur Verbesserung der Bildungsqualität zu entwickeln.

 

13:30 Uhr Von der Sprachförderung zur Sprachbildung – Diagnose – und dann?
Sprachliche Diagnostik als Bestandteil durchgängiger Sprachbildung und gemeinsamer schulischer Verantwortung
Prof.in Birgit Heppt, Saal A

Weiterführung der zwei parallelen Workshops

Tipps zur Anreise und zum Parken finden Sie hier:  https://hdt-cc.de/anreise