Sprache zählt im Mathematikunterricht! Ein Unterricht, der Sprache gezielt einfordert und aufbaut, kann Kindern und Jugendlichen das Lernen von Mathematik erleichtern. Zu diesem Ergebnis kommen viele Studien.
Was bedeutet das für die Schulpraxis? Und was müssen Mathematiklehrer_innen wissen, damit sie Mathematikunterricht sprachbildend gestalten können?
Diese Fragen werden zunächst in einer ca. dreistündigen digitalen Auftaktveranstaltung grundsätzlich thematisiert.
Daran schließen sich vier online-Selbstlerneinheiten (je 45 Minuten) gegenstandsspezifisch konkretisiert für das Beispiel Prozente an. In den Selbstlerneinheiten werden Kernaspekte anhand von konkreten Unterrichtsmaterialien bearbeitet, die in eine zielgerichtete Planung von Praxiserprobungen münden.
Im fachlichen Austausch mit anderen Lehrkräften (Teamtreffen) werden die eigenen Erprobungen im Unterricht gemeinsam vorbereitet und im Anschluss reflektiert. In ergänzenden synchronen digitalen Kurstreffen können diese Reflexionen vertieft werden.
Den Abschluss bildet ein weiteres digitales Kurstreffen mit einem vertiefenden Gesamtrückblick und Ausblick auf die Übertragung auf andere Unterrichtsthemen.
Das Modul ermöglicht Lehrkräften mit unterschiedlichen Qualifikationen und Unterrichtskontexten eine vertiefte Auseinandersetzung mit zentralen fach- und sprachdidaktischen Fragestellungen.
Der Kurs findet in Kooperation mit dem DZLM (Deutsches Zentrum Lehrkräftebildung Mathematik) statt.
Der Kurs richtet sich an Lehrkräfte, die aktuell Mathematik unterrichten. Wünschenswert ist die Teilnahme als Fachteam der Schule, da ein wesentlicher Bestandteil der Austausch zu zweit bzw. in kleinen Gruppen ist.
Anmeldeschluss: 14.09.2026

